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Madeira Urlaub: Die schönsten Orte, Wanderungen & ein Tagesausflug nach Porto Santo

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Madeira Urlaub: Die schönsten Sehenswürdigkeiten, Wanderungen & ein Tagesausflug nach Porto Santo

Madeira ist für mich eine dieser Inseln, die man nicht einfach nur besucht – man entdeckt sie. Hinter jeder Kurve warten neue Ausblicke, kleine Küstenorte, grüne Berge oder der tiefblaue Atlantik. Dazu kommen schwarzer Vulkansand, natürliche Lavapools, tropische Früchte und eine Küche, die überraschend vielseitig ist.

Wer Madeira mit dem Mietwagen erkundet, kann innerhalb weniger Tage unglaublich unterschiedliche Landschaften erleben: von der sonnigen Südküste rund um Ponta do Sol über die dramatische Nordküste bei Porto Moniz und Seixal bis zur trockenen Vulkanlandschaft der Ponta de São Lourenço.

Und dann gibt es noch Porto Santo. Die kleine Schwesterinsel Madeiras ist mit der Fähre erreichbar und bietet einen komplett anderen Landschaftseindruck: Statt steiler Berge wartet hier ein rund neun Kilometer langer goldener Sandstrand.

In diesem Madeira-Reiseguide nehme ich dich mit zu meinen Highlights und verrate dir, welche Madeira Sehenswürdigkeiten, Wanderungen und kulinarischen Erlebnisse ich nicht verpassen würde – inklusive Tipps für Mietwagen, Klima, Anreise und einen Tagesausflug von Madeira nach Porto Santo.

Madeira Urlaub auf einen Blick

Reiseziel: Madeira, Portugal
Beste Reisezeit: ganzjährig
Klima: subtropisch und ganzjährig mild
Flughafen: Cristiano Ronaldo Madeira International Airport bei Santa Cruz
Fortbewegung: Mietwagen empfehlenswert
Highlights: Ponta do Sol, Porto Moniz, Seixal, Ponta Delgada, Cabo Girão, Câmara de Lobos und Ponta de São Lourenço
Tagesausflug: Porto Santo mit der Fähre ab Funchal
Kulinarisches Highlight: schwarzer Degenfisch mit Banane und Maracuja

Warum Madeira das perfekte Reiseziel für einen Roadtrip ist

Madeira ist mit rund 741 km² zwar überschaubar, aber landschaftlich unglaublich abwechslungsreich. Die Vulkaninsel verbindet Berge, Meer, kleine Städte, traditionelle Dörfer, Wälder und spektakuläre Steilküsten.

Genau deshalb würde ich Madeira nicht als klassischen Strandurlaub planen.

Das Schönste an Madeira ist für mich der Roadtrip.

Morgens kann man auf einem Wanderweg unterwegs sein, danach in einem natürlichen Meerwasserpool schwimmen, am Nachmittag einen kleinen Küstenort entdecken und abends bei Sonnenuntergang einen Poncha trinken.

Und obwohl viele Orte auf der Karte gar nicht weit voneinander entfernt aussehen, sollte man für die Fahrt ausreichend Zeit einplanen. Die Insel ist gebirgig und viele Straßen sind kurvig.

Das Klima auf Madeira: Wann ist die beste Reisezeit?

Madeira ist ein echtes Ganzjahresziel. Das subtropische Klima sorgt für milde Temperaturen, die laut dem offiziellen Tourismusverband durchschnittlich etwa zwischen 15 °C im Winter und 25 °C im Sommer liegen.

Das bedeutet aber nicht, dass überall auf der Insel gleichzeitig dasselbe Wetter herrscht.

Die Mikroklimata Madeiras

Das ist etwas, das man auf Madeira sehr schnell bemerkt: Während in Funchal die Sonne scheint, können die Berge wenige Kilometer entfernt komplett von Wolken oder Nebel bedeckt sein.

Gerade die Höhenlage und die Berge sorgen für unterschiedliche Wetterbedingungen auf relativ kleinem Raum. Die Südküste ist häufig wärmer und trockener, während die Nordküste und die Bergregionen stärker von Wind und Niederschlag geprägt sind.

Mein Tipp: Auch an einem sonnigen Tag gehören eine leichte Jacke und eine Regenjacke ins Auto. Besonders beim Wandern kann sich das Wetter schnell ändern.

Madeira im Winter

Auch im Winter ist Madeira ein tolles Reiseziel. Die Temperaturen bleiben mild und die Insel eignet sich hervorragend für Wanderungen, Roadtrips und Sightseeing. Gerade wer dem kalten deutschen Winter entkommen möchte, bekommt hier viel Natur und angenehmere Temperaturen.

Anreise nach Madeira aus Deutschland

Die einfachste Möglichkeit ist natürlich das Flugzeug.

Der Cristiano Ronaldo Madeira International Airport befindet sich bei Santa Cruz und ist der wichtigste internationale Flughafen der Insel. Von großen europäischen Städten gibt es regelmäßige Verbindungen; die durchschnittliche Flugzeit aus Europa liegt laut Visit Madeira bei etwa drei bis vier Stunden.

Von Deutschland aus lohnt es sich deshalb, sowohl Direktverbindungen als auch Flüge mit Umstieg in Lissabon zu vergleichen.

Für eine Rundreise würde ich möglichst einen Flug wählen, der morgens oder mittags auf Madeira ankommt. So bleibt am ersten Tag noch Zeit, den Mietwagen abzuholen und bereits einen ersten Teil der Insel zu erkunden.

Madeira mit dem Mietwagen: Meine Tipps

Wenn du Madeira wirklich kennenlernen möchtest, würde ich einen Mietwagen empfehlen.

Natürlich gibt es Busse, Transfers und organisierte Ausflüge. Mit dem eigenen Auto bist du aber wesentlich flexibler – besonders bei Sonnenaufgang, Wanderungen und kleineren Orten abseits der klassischen Route.

Darauf würde ich bei einem Mietwagen achten:

Kompaktes Auto: Kleine Autos sind auf engen Straßen und in Dörfern angenehmer.

Automatik: Kann bei den vielen Steigungen sehr komfortabel sein.

Versicherung: Nicht nur auf den günstigsten Grundpreis schauen.

Selbstbeteiligung: Vor der Buchung genau prüfen.

Fahrzeug fotografieren: Bei der Übernahme einmal rundherum Fotos machen.

Parkplätze vorher prüfen: Besonders bei beliebten Sehenswürdigkeiten und Wanderungen.

Zeit einplanen: Kurze Distanzen können durch Serpentinen deutlich länger dauern.

Und mein wichtigster Tipp:

Nicht jeden Tag komplett durchplanen.

Ein Teil des Madeira-Erlebnisses besteht darin, einfach irgendwo anzuhalten, weil der Blick gerade unglaublich ist.

Die schönsten Madeira Sehenswürdigkeiten

1. Ponta do Sol – mein Lieblingsort für Sonnenuntergänge

Ponta do Sol gehört für mich zu den schönsten Orten auf Madeira.

Der kleine Ort liegt spektakulär zwischen Bergen und Atlantik und ist gleichzeitig angenehm entspannt. Besonders am späten Nachmittag würde ich hier Zeit einplanen.

Die Kombination aus bunten Häusern, Meer, Palmen und den steilen grünen Hängen macht Ponta do Sol zu einem perfekten Ort für einen Sonnenuntergang.

Und natürlich passt der Name: Ponta do Sol bedeutet „Sonnenpunkt“.

Die Region ist außerdem stark vom Bananenanbau geprägt – und damit wären wir direkt bei einem der wichtigsten Produkte Madeiras.

2. Madeira Banana Museum – alles über die berühmte Banane

Wer sich für die Landwirtschaft und kulinarische Seite der Insel interessiert, sollte das Madeira Banana Museum – BAM besuchen.

Es befindet sich in Lugar de Baixo in der Gemeinde Ponta do Sol und beschäftigt sich mit der Geschichte, dem Anbau und der wirtschaftlichen Bedeutung der Banane für Madeira. Zum Museum gehören unter anderem Versuchsfelder und Gewächshäuser.

Besonders schön: Im BAM gibt es auch Produkte rund um die Banane – darunter Bananenchips und sogar Bananenbier.

Die Madeira-Banane ist übrigens nicht einfach nur irgendeine Banane. Sie ist kleiner, sehr aromatisch und süß und gehört fest zur Küche der Insel.

3. Porto Moniz – natürliche Lavapools

Weiter Richtung Norden geht es nach Porto Moniz.

Der Ort ist vor allem für seine natürlichen Meerwasserpools bekannt. Sie sind aus vulkanischem Gestein entstanden und gehören für mich zu den beeindruckendsten Badeplätzen Madeiras.

Der schwarze Vulkanstein, das Meer und die grünen Berge dahinter ergeben eine unglaubliche Kulisse.

Mein Tipp: Badezeug ins Auto packen – auch wenn du morgens noch gar nicht vorhast zu schwimmen.

4. Seixal – schwarzer Strand und grüne Berge

Seixal ist für mich einer der fotogensten Orte der Insel.

Der schwarze Sandstrand liegt zwischen steilen grünen Bergen und dem Atlantik. Gerade dieser Kontrast macht die Landschaft so besonders.

Wenn du Madeira wegen der Landschaft besuchst, solltest du Seixal definitiv auf deine Route setzen.

Hier lohnt es sich auch, einfach einmal weniger Programm zu machen: Strand, Meer, Kaffee – und die Aussicht genießen.

 

5. Ponta de São Lourenço – eine der schönsten Wanderungen auf Madeira

Eine meiner absoluten Empfehlungen für einen Madeira Urlaub ist die Wanderung auf der Ponta de São Lourenço.

Und das Spannende: Hier sieht Madeira plötzlich komplett anders aus.

Statt dichter grüner Vegetation erwartet dich eine karge, fast wüstenartige Landschaft mit vulkanischen Felsen, steilen Klippen und Blicken auf den Atlantik.

Die Halbinsel liegt an der östlichsten Spitze Madeiras und ist als Teil-Naturschutzgebiet geschützt.

PR8 – Vereda da Ponta de São Lourenço

Der offizielle Wanderweg PR8 ist aktuell als eingeschränkt gekennzeichnet. Die offizielle Angabe nennt 4 km pro Strecke, also 8 km hin und zurück, eine mittlere Schwierigkeit und etwa 2,5 Stunden Gehzeit.

Wichtig: Vor jeder Wanderung unbedingt den aktuellen Wegstatus prüfen.

Seit 2026 ist für die klassifizierten PR-Wanderwege auf Madeira eine vorherige Reservierung über SIMplifica erforderlich. Die reguläre Gebühr beträgt 2026 in der Regel 4,50 € pro Person.

Für die Ponta de São Lourenço würde ich außerdem einplanen:

  • ausreichend Wasser
  • Sonnencreme
  • Kopfbedeckung
  • feste Schuhe
  • eine leichte Jacke
  • möglichst einen frühen Start

Denn auf der Halbinsel gibt es deutlich weniger Schatten als in den grünen Bergregionen Madeiras.

6. Câmara de Lobos – Fischerboote, kleine Gassen und Poncha

Câmara de Lobos ist ein traditioneller Fischerort westlich von Funchal.

Die kleine Bucht mit den bunten Fischerbooten, Restaurants und Bars hat einen ganz eigenen Charakter.

Hier würde ich nicht einfach nur für ein Foto aussteigen, sondern mich in ein Restaurant setzen und etwas Lokales probieren.

Und natürlich gehört auf Madeira auch ein Poncha dazu – das traditionelle Getränk aus Zuckerrohrspirituose, Honig und Zitrusfrüchten.

Was man auf Madeira unbedingt essen sollte

Eine Madeira-Reise wäre für mich ohne die lokale Küche nicht komplett.

Schwarzer Degenfisch mit Banane und Maracuja

Eine Kombination, die zunächst vielleicht etwas ungewöhnlich klingt:

Schwarzer Degenfisch + Madeira-Banane + Maracuja.

Der Degenfisch – auf Portugiesisch Espada – gehört zu den typischen Gerichten der Insel. Die Kombination mit der süßen Banane ist ein echter Klassiker der madeirischen Küche.

Noch spannender wird es mit einer säuerlich-fruchtigen Maracuja-Sauce.

Ich liebe genau diese Mischung aus salzig, süß und säuerlich.

Tropical Cheesecake mit Maracuja

Auch bei den Desserts kommt man an der Maracuja kaum vorbei.

Ein cremiger Cheesecake mit Maracuja ist für mich deshalb ein perfekter Abschluss nach einem langen Tag voller Sightseeing.

Die säuerliche Frucht bringt genau die richtige Frische zu einem ansonsten sehr cremigen Dessert.

Und wer noch mehr probieren möchte, sollte unbedingt Bolo do Caco testen – das typische madeirische Brot, das häufig warm mit Knoblauchbutter serviert wird.

Tagesausflug nach Porto Santo: Mit der Fähre von Madeira auf die Insel

Wenn du mindestens eine Woche auf Madeira bist, würde ich versuchen, einen Tagesausflug nach Porto Santo einzuplanen.

Porto Santo ist die kleine Schwesterinsel Madeiras – und könnte landschaftlich kaum unterschiedlicher sein.

Während Madeira von Bergen, Steilküsten und üppigem Grün geprägt ist, ist Porto Santo vor allem für seinen langen goldenen Sandstrand bekannt. Der Strand erstreckt sich über rund neun Kilometer.

Mit der Fähre nach Porto Santo

Die Fähre Lobo Marinho fährt von Funchal nach Porto Santo. Je nach offizieller Angabe beträgt die Überfahrt ungefähr 2:15 bis 2:30 Stunden.

Die Fähre bietet außerdem die Möglichkeit, ein Auto mitzunehmen.

Für einen Tagesausflug würde ich die Verbindung möglichst früh buchen und die aktuellen Fahrzeiten direkt vor der Reise prüfen.

Mein Porto-Santo-Tagesplan

Morgens:
Früh zum Hafen in Funchal und mit der Fähre nach Porto Santo.

Vormittags:
Ankommen und zunächst den berühmten Sandstrand besuchen.

Mittags:
Lunch mit Blick aufs Meer.

Nachmittags:
Noch etwas über die Insel fahren, einen Aussichtspunkt besuchen oder einfach am Strand entspannen.

Abends:
Zurück zum Hafen und mit der Fähre nach Madeira.

Natürlich ist ein Tag relativ kurz. Wenn du mehr Zeit hast, lohnt sich Porto Santo auch für mehrere Tage. Für mich ist der Tagesausflug aber eine tolle Möglichkeit, innerhalb einer Madeira-Reise noch eine komplett andere Seite des Archipels kennenzulernen.

Madeira Rundreise: Wie viele Tage sollte man einplanen?

Wenn du nur die wichtigsten Madeira Sehenswürdigkeiten sehen möchtest, sind 5 bis 7 Tage schon ein guter Anfang.

Für eine entspanntere Madeira Rundreise würde ich allerdings 7 bis 10 Tage empfehlen.

So kannst du beispielsweise mehrere Tage für die West- und Nordküste einplanen, einen Tag wandern, die Südküste entdecken und zusätzlich einen Tagesausflug nach Porto Santo machen.

Eine mögliche Madeira-Reise für 7 Tage

Tag 1: Ankommen, Mietwagen übernehmen und Funchal
Tag 2: Câmara de Lobos + Cabo Girão + Ponta do Sol
Tag 3: Porto Moniz + Seixal + Nordküste
Tag 4: Ponta de São Lourenço Wanderung
Tag 5: Ponta Delgada + weitere Nordküste
Tag 6: Tagesausflug Porto Santo
Tag 7: Funchal + entspanntes Frühstück + Abreise

Natürlich würde ich den Plan flexibel halten und die Wanderungen vom Wetter abhängig machen.

Meine persönlichen Madeira Highlights

Wenn ich die Reise noch einmal planen würde, wären das meine persönlichen Must-dos:

🌅 Für den Sonnenuntergang: Ponta do Sol
🌊 Für schwarze Strände: Seixal
🏊 Für Lavapools: Porto Moniz
🥾 Für eine Wanderung: Ponta de São Lourenço
📸 Für den spektakulärsten Ausblick: Cabo Girão
🎣 Für authentisches Madeira: Câmara de Lobos
🍌 Für Foodies: Degenfisch mit Banane und Maracuja
🍰 Für Dessert-Liebhaber: Maracuja-Cheesecake
🚗 Für einen Roadtrip: Mietwagen
🏝️ Für einen Tapetenwechsel: Porto Santo


FAQ: Madeira Urlaub

Wann ist die beste Reisezeit für Madeira?

Madeira kann ganzjährig bereist werden. Das subtropische Klima sorgt für milde Temperaturen. Für Wanderungen und Outdoor-Aktivitäten sind besonders Frühling und Sommer beliebt, während auch Herbst und Winter angenehme Bedingungen bieten.

Wie viele Tage braucht man für Madeira?

Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reichen etwa 5 bis 7 Tage. Wer die Insel entspannter erkunden und zusätzlich Wanderungen oder Porto Santo einplanen möchte, sollte eher 7 bis 10 Tage einplanen.

Braucht man auf Madeira einen Mietwagen?

Für eine individuelle Madeira Rundreise würde ich einen Mietwagen empfehlen. Gerade abgelegene Orte, Aussichtspunkte und Wanderparkplätze sind damit deutlich flexibler erreichbar.

Kann man Madeira im Winter besuchen?

Ja. Madeira ist aufgrund des milden subtropischen Klimas ein beliebtes Ganzjahresziel. Allerdings können die Wetterbedingungen zwischen Küste und Bergen deutlich variieren.

Wie kommt man von Madeira nach Porto Santo?

Von Funchal fährt die Fähre Lobo Marinho nach Porto Santo. Die Überfahrt dauert ungefähr 2:15 bis 2:30 Stunden. Alternativ gibt es einen Flug zwischen den Inseln.

Lohnt sich Porto Santo als Tagesausflug?

Ja, besonders wenn du mindestens eine Woche auf Madeira bist. Porto Santo bietet mit seinem langen goldenen Sandstrand einen starken Kontrast zur bergigen Landschaft Madeiras.

Muss man Wanderungen auf Madeira reservieren?

Ja. Für die klassifizierten PR-Wanderwege ist eine vorherige Reservierung über SIMplifica erforderlich. Die Gebühren liegen 2026 für die PR-Wege in der Regel bei 4,50 € pro Person. Außerdem solltest du vor dem Start immer den aktuellen Wegstatus prüfen.

Was sollte man auf Madeira unbedingt essen?

Zu den Klassikern gehören schwarzer Degenfisch, häufig kombiniert mit Madeira-Banane, Bolo do Caco und verschiedene Gerichte und Desserts mit Maracuja. Die Madeira-Banane ist ein besonders charakteristisches regionales Produkt.

Fazit: Lohnt sich ein Madeira Urlaub?

Ganz klar: ja.

Madeira ist für mich besonders, weil die Insel so viele verschiedene Reiseerlebnisse miteinander verbindet. Man kann wandern, baden, Roadtrips machen, kleine Orte entdecken und unglaublich gut essen – und das alles innerhalb relativ kurzer Distanzen.

Mein persönliches Highlight ist dabei die Kombination aus Roadtrip, Natur und Kulinarik.

Morgens auf der Ponta de São Lourenço wandern, nachmittags in einem Lavapool schwimmen und abends Degenfisch mit Banane und Maracuja essen? Genau dafür liebe ich Madeira.

Und wenn du noch einen zusätzlichen Tag hast, würde ich definitiv die Fähre nach Porto Santo nehmen. Die goldene Sandküste der kleinen Nachbarinsel ist der perfekte Kontrast zu Madeiras grünen Bergen und dramatischen Klippen.

Madeira ist kein Reiseziel, das man einmal „abhakt“. Es ist eine Insel, zu der man wahrscheinlich gerne wiederkommt.