Workation in der Pension Leuchtenburg am Kalterer See: 99 Schritte bis zum Wasser und ein Gefühl wie Zuhause
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Workation in der Pension Leuchtenburg am Kalterer See: 99 Schritte bis zum Wasser und ein Gefühl wie Zuhause
Manchmal merkt man schon beim Ankommen, ob ein Ort funktioniert.
Nicht daran, ob alles perfekt aussieht. Nicht daran, ob jemand besonders professionell einstudierte Sätze sagt. Sondern an diesem kleinen Moment, in dem man aus dem Auto steigt, kurz noch etwas verknittert von der Fahrt ist und trotzdem sofort das Gefühl hat: Hier darf ich jetzt einfach ankommen.
In der Pension Leuchtenburg am Kalterer See war genau das der erste Eindruck. Wir wurden direkt persönlich begrüßt, uns wurde alles gezeigt, und schon nach wenigen Minuten fühlte es sich weniger nach Check in an, sondern eher danach, als würde man bei Menschen ankommen, die ihr Haus wirklich gern mit anderen teilen.
Das klingt schnell kitschig. Ist es aber nicht.
Die Leuchtenburg ist kein klassisches Hotel. Sie ist ein über 500 Jahre altes Haus am See, liebevoll renoviert, modern gestaltet und trotzdem nicht glattgebügelt. Man merkt die Geschichte in den Mauern, in der Struktur, in den kleinen Eigenheiten. Gleichzeitig ist alles so schön gemacht, dass man immer wieder hinschaut. Nicht im Sinne von „bitte fotografiere mich“, sondern eher stiller. Warm. Gemütlich. Ein bisschen Dolce Vita, aber ohne großes Theater.
Wir waren dort für eine Workation. Also nicht nur zum Abschalten, sondern auch zum Arbeiten. Und genau darin lag für mich der besondere Reiz: morgens mit Blick auf See und Berge aufwachen, ein paar Stunden produktiv sein, zwischendurch in den Kalterer See springen, mittags mit dem Boot rausfahren und abends wieder am Wasser sitzen, während die Sonne langsam hinter den Bergen verschwindet.
Es gibt schlimmere Arbeitswochen.
Pension Leuchtenburg: ein Haus mit Geschichte, aber ohne Staub
Die Pension Leuchtenburg liegt in Klughammer am Kalterer See, auf der ruhigeren Seite des Sees. Schon das ist ein großer Teil ihres Charmes. Man ist nicht mitten im Trubel, nicht zwischen Strandbadbetrieb und Ferienrummel, sondern ein kleines Stück entrückter. Der See ist trotzdem immer da. Eigentlich sogar mehr als das: Er gehört fast zum Haus.
Die Leuchtenburg selbst ist eines der Häuser, die nicht austauschbar wirken. In der Gästemappe wird sie liebevoll als „alte Lady“ beschrieben, und genau so fühlt sie sich auch an. Nicht perfekt, nicht steril, nicht wie ein Ort, der jedem Trend hinterherrennt. Eher wie ein Haus, das viel gesehen hat und trotzdem noch Lust auf neue Geschichten hat.
Kat und Jan führen die Pension heute als sehr persönliches Urlaubszuhause. Sie beschreiben sie als Rückzugsort mit nur 12 Zimmern, Weinwohnzimmer, privatem Seegrundstück, Boot, Seesauna und regionalem Essen. Auf dem Papier klingt das nach Design Hideaway. Vor Ort fühlt es sich aber weniger nach Konzept an und mehr nach Haltung.
Denn obwohl die Leuchtenburg hochwertig gestaltet ist, wirkt sie nie steif. Das war für mich einer der überraschendsten Punkte. Oft sind besonders schöne Unterkünfte entweder sehr durchdesignt, aber ein bisschen kühl, oder familiär, aber optisch eher beliebig. Hier kommt beides zusammen: schöne Räume, liebevolle Details, moderne Elemente und trotzdem dieses Gefühl, dass man sich einfach irgendwo hinsetzen darf, ohne falsch zu sein.
Genau das macht die Leuchtenburg so angenehm.
Workation am Kalterer See: produktiv sein und trotzdem nicht im Alltag hängen bleiben
Workation klingt oft einfacher, als sie ist. Nur weil irgendwo ein schöner Ausblick ist, arbeitet man nicht automatisch gut. Für mich braucht eine gelungene Workation vor allem Ruhe, Verlässlichkeit und eine Umgebung, die nach Feierabend nicht noch kompliziert organisiert werden muss.
In der Pension Leuchtenburg hat das erstaunlich gut funktioniert.
Unser Zimmer lag im Obergeschoss und hatte direkten Blick auf den Kalterer See. Morgens aufzuwachen und noch im Bett auf Wasser und Berge zu schauen, ist schon ziemlich unfair schön. Gleichzeitig war es kein Ort, der einen nur ablenkt. Wir konnten ruhig im Zimmer arbeiten, hatten rundherum wenig Lärm und genug Rückzug, um wirklich produktiv zu sein.
Am schönsten war aber die Möglichkeit, den Arbeitstag immer wieder kurz aufzubrechen. Morgens am See arbeiten. In der Mittagspause ins Wasser springen. Bei 36 Grad Ende Mai war das nicht nur eine nette Idee, sondern fast überlebensnotwendig. Zwischendurch in der Wasserhängematte liegen und lesen. Oder mit der Dicken Berta, dem Ruderboot der Leuchtenburg, raus auf den See fahren und einfach in die Seemitte springen, sobald es zu warm wurde.
Das klingt nach Urlaub. War es auch. Aber eben mit Laptop dazwischen.
Und genau das mochte ich daran: Die Arbeit war nicht wegromantisiert. Sie war da. Aber sie hatte nicht den ganzen Tag im Griff. Die Umgebung hat immer wieder kleine Pausen erzwungen, ohne dass man dafür große Pläne machen musste.
Laptop zu. Badezeug nehmen. Runter zum See. Fertig.
99 Schritte bis zum See: der private Seezugang als eigentliches Highlight
Der private Seezugang war für uns das größte Highlight.
Die Leuchtenburg hat ein eigenes Seegrundstück, nur wenige Schritte vom Haus entfernt. Es sind 99 Schritte bis zur 400 m² großen privaten Seewiese (ehrlicherweise habe ich nicht mitgezählt, aber es ist wirklich ein Katzensprung), die für Gäste 24 Stunden zugänglich ist. Den eigenen See Schlüssel bekommt man beim Check in, Badetasche und Badetücher liegen im Zimmer bereit.
Das klingt erstmal nach einem schönen Extra. Vor Ort merkt man aber schnell, dass es den ganzen Aufenthalt verändert.
Man muss nicht überlegen, ob man „noch an den See fährt“. Man muss keine Tasche packen, keinen Parkplatz suchen, keine Liege finden. Man geht einfach runter. Morgens, mittags, abends. Für zehn Minuten oder für drei Stunden.
Dort gibt es Liegen, eine Trustbar mit Getränken und regionalem Eis, SUPs, ein Tretboot und eben die Dicke Berta. Diese kleinen Dinge machen den See nicht zur Kulisse, sondern zum verlängerten Wohnzimmer.
Besonders schön fand ich diese Mischung aus Freiheit und Vertrauen. Man nimmt sich etwas aus der Trustbar, schreibt es auf und setzt sich wieder ans Wasser. Kein kompliziertes System, keine Kontrolle, kein Hotelgehabe. Einfach eine kleine Selbstverständlichkeit, die viel über den Ort erzählt.
Wir haben gar nicht so viele Ausflüge gemacht, wie wir vielleicht vorher gedacht hätten. Der See war zu gut. Und manchmal ist das ja das beste Zeichen für eine Unterkunft: wenn man nicht ständig weg möchte.
Frühstück, Abendessen und dieses angenehme Gepampertwerden
Ein großer Teil des Leuchtenburg Gefühls passiert beim Essen.
Das Frühstück wird serviert, nicht als klassisches Buffet. Ich mag das sehr, weil es den Morgen ruhiger macht. Man steht nicht mit Teller und Kaffeetasse zwischen anderen Menschen herum, sondern sitzt einfach da, schaut auf den See und bekommt den Start in den Tag gebracht.
Auch abends läuft es nicht nach dem Prinzip „hier ist die Karte, sucht euch etwas aus“. In der Leuchtenburg wird gekocht, was saisonal und regional gerade da ist. Küchenchef Luca arbeitet täglich frisch mit Produkten aus der Umgebung und die Qualität der Zutaten steht bei ihm im Mittelpunkt.
Für uns war besonders angenehm, wie aufmerksam dabei mit individuellen Vorlieben umgegangen wurde. Wenn jemand vegetarisch isst oder bestimmte Dinge nicht mag, wird das nicht als Sonderfall behandelt, sondern einfach mitgedacht. Das wirkt nicht kompliziert, sondern selbstverständlich.
Der Service war dabei super herzlich. Immer präsent, aber nie übergriffig. Man sitzt zusammen, kommt mit anderen Gästen ins Gespräch, wenn es passt, hat aber trotzdem seinen eigenen Raum. Dieses Gleichgewicht finde ich gar nicht so leicht. In manchen kleinen Unterkünften wird familiär schnell ein bisschen zu viel. In der Leuchtenburg blieb es angenehm. Offen, warm, persönlich, aber nicht vereinnahmend.
Ein Abend, der uns besonders hängen geblieben ist, war der Winzeraperitivo mit dem Weingut St. Quirinus. Nicht als steife Weinprobe, sondern als lockeres Lernen, Probieren und Zuhören. Man erfährt etwas über die Weine, über die Region, über das, was dort wächst. Und merkt wieder: Hier wird Genuss nicht inszeniert. Er gehört einfach dazu.
Kat, Jan und das Team: warum sich die Pension so familiär anfühlt
Es gibt Häuser, die schön sind, weil jemand viel Geld in Gestaltung gesteckt hat. Und es gibt Häuser, die schön werden, weil Menschen sie tragen.
Die Leuchtenburg ist beides.
Kat und Jan wohnen selbst im Haus und führen es nicht aus der Distanz. Das merkt man. Sie wollen ihre Gäste kennenlernen, aber nicht im klassischen Gastgeber Smalltalk Sinn. Eher so, dass man das Gefühl bekommt, hier wirklich gesehen zu werden.
Beide wirken herzlich, familiär, offen und gleichzeitig ganz bei sich. Sie versuchen nicht, ein perfektes Hotelbild zu erfüllen. Sie machen einfach ihr Ding. Und genau dadurch wirkt die Leuchtenburg so glaubwürdig.
Auch das Team passt dazu. Niemand wirkt wie eine austauschbare Service Rolle. Alles ist warm, nahbar und trotzdem professionell. Für mich war das einer der Gründe, warum sich der Aufenthalt so schnell nach Zuhause angefühlt hat. Nicht Zuhause im Sinne von Alltag. Sondern Zuhause im Sinne von: Ich muss hier nicht erst herausfinden, wie ich mich verhalten soll.
Lage der Pension Leuchtenburg: Klughammer statt Trubel
Die Pension Leuchtenburg liegt in Klughammer, einem kleinen Ortsteil am Kalterer See. Wer zum ersten Mal in die Region kommt, merkt schnell: Der Kalterer See ist beliebt. Besonders im Sommer kann es rund um die bekannten Badestellen und Orte lebendig werden.
Klughammer fühlt sich dagegen ruhiger an. Ein bisschen zurückgezogener. Genau richtig, wenn man den See erleben möchte, ohne mittendrin im Betrieb zu sein. Es ist die Lage der weniger touristischen Seite des Kalterer Sees mit direktem Seezugang, privatem Seegrundstück und Terrasse mit Seeblick.
Für uns war diese Lage ideal. Wir konnten zum See spazieren, direkt vom Haus aus los, und mussten nicht ständig ins Auto steigen. Gleichzeitig sind Kaltern, die Rastenbachklamm und weitere Ziele schnell erreichbar.
Wer eine Unterkunft sucht, von der aus man jeden Tag große Touren plant, kann das natürlich machen. Aber die Leuchtenburg ist auch ein Ort für Menschen, die bewusst weniger machen möchten. Und das passt hier fast noch besser.
Aktivitäten rund um die Pension Leuchtenburg
Wir haben während unseres Aufenthalts gar nicht das volle Ausflugsprogramm ausgeschöpft. Nicht, weil es zu wenig gäbe. Sondern weil wir am Ende lieber am See geblieben sind.
Trotzdem gibt es rund um die Leuchtenburg einige schöne Möglichkeiten.
Spaziergang am Kalterer See
Ein Spaziergang am Kalterer See ist der einfachste Einstieg. Man muss nicht weit fahren, nicht viel planen und bekommt trotzdem direkt ein Gefühl für die Landschaft. Weinberge, Wasser, Berge im Hintergrund, dazu diese warme Südtirol Stimmung.
Gerade morgens oder am Abend ist das besonders schön, wenn es ruhiger wird und das Licht weicher auf dem See liegt.
Rastenbachklamm
Die Rastenbachklamm war unser größerer Ausflug und lohnt sich sehr. Sie liegt auf der anderen Seeseite und bietet einen schönen Kontrast zum entspannten Seeleben. Kleine Wasserfälle, schattige Wege, Felsen, Wald und immer wieder Ausblicke. Es ist keine riesige Bergtour, aber genau richtig, wenn man ein bisschen Bewegung und Natur möchte.
Feste Schuhe sind sinnvoll, vor allem wenn es vorher geregnet hat oder die Wege feucht sind.
Ruine Leuchtenburg
Direkt hinter dem Haus beginnt der Weg zur Ruine Leuchtenburg. Es sind es etwa 300 Höhenmeter und rund 40 Minuten bergauf. Der Weg ist stellenweise steil, aber oben wartet kein Kiosk, kein großes Spektakel, sondern Mauer, Wind und Blick auf den See.
Gerade das klingt nach einer Tour, die gut zum Gefühl des Hauses passt.
Mit der Dicken Berta auf den See
Für uns war die Dicke Berta fast schon Aktivität genug. Das Ruderboot gehört zur Leuchtenburg und kann unkompliziert genutzt werden. Rausfahren, treiben lassen, reinspringen, wenn es zu warm wird. Mehr braucht es manchmal nicht.
Yoga, Eisbaden und kleine Rituale
Die Leuchtenburg bietet verschiedene kleine Erlebnisse an, darunter Yoga, Breathwork und Eisbaden. Jan ist zertifizierter Wim Hof Instructor und bietet seit 2024 Eisbade Programme an, die Atemtechniken, Kälte und Mindset verbinden.
Wir selbst haben vor allem den Winzeraperitivo mitgenommen, aber ich finde schön, dass es diese Angebote gibt, ohne dass der Ort dadurch programmig wirkt. Es bleibt freiwillig. Wer möchte, macht mit. Wer nicht möchte, liegt am See. Beides ist richtig.
Beste Reisezeit für Workation am Kalterer See
Wir waren Ende Mai dort und hatten ungewöhnliche 36 Grad. Das war heiß, aber durch den See direkt vor der Tür auch irgendwie perfekt. Arbeiten, schwitzen, reinspringen, weitermachen. Grundsätzlich eignet sich der Kalterer See besonders gut von Frühling bis Herbst.
Im Frühling ist die Region angenehm mild, die Natur ist frisch und es ist noch nicht ganz so voll. Für Workation ist das eine sehr gute Zeit, weil man tagsüber gut arbeiten und danach noch raus kann.
Im Sommer steht der See im Mittelpunkt. Wer baden, SUP fahren, Boot fahren und lange Abende draußen verbringen möchte, ist dann richtig. Allerdings kann es sehr warm und voller werden.
Der Herbst dürfte für viele die schönste Zeit sein. Die Weinberge, das Licht, die Erntezeit und mildere Temperaturen machen die Region sehr attraktiv. Für Genussmenschen und ruhige Arbeitstage wahrscheinlich ideal.
Die Pension Leuchtenburg ist von April bis November geöffnet.
Praktische Tipps für deine Workation in der Pension Leuchtenburg
Für eine Workation würde ich versuchen, nicht zu viel Programm einzuplanen. Die Stärke der Leuchtenburg liegt nicht darin, dass man jeden Tag etwas abhakt, sondern dass man den Ort wirklich nutzt.
Nimm Badesachen griffbereit mit, nicht irgendwo tief im Koffer. Du wirst wahrscheinlich öfter zum See gehen, als du denkst.
Plane deine Calls möglichst vormittags oder in ruhigeren Arbeitsblöcken. Danach ist es schön, sich bewusst Seezeit freizuhalten.
Wer vegetarisch isst oder bestimmte Dinge nicht mag, sollte das einfach sagen. Bei uns wurde das sehr aufmerksam und unkompliziert berücksichtigt.
Ein Auto ist praktisch, aber für eine ruhige Workation nicht zwingend jeden Tag nötig. Viele kleine Dinge funktionieren zu Fuß oder direkt am See. Es ist auch eine Anreise mit dem Zug bis Auer möglich, inklusive kostenfreiem Transfer durch die Pension.
Erwarte kein klassisches Wellnesshotel mit riesigem Spa Bereich. Die Leuchtenburg ist persönlicher, kleiner und individueller. Es gibt Sauna, See, Yogaraum und Weinwohnzimmer, aber nicht dieses große Resortgefühl. Genau das macht den Ort aus.
Und: Der private Seezugang mit Trustbar ist ein echter Pluspunkt. Für uns war er am Ende wichtiger als jeder große Ausflug.
Für wen lohnt sich die Pension Leuchtenburg?
Die Pension Leuchtenburg lohnt sich besonders für Paare, Ruhesuchende und Genussmenschen.
Für Menschen, die hochwertige Gestaltung mögen, aber keine Lust auf steife Luxushotels haben. Für alle, die gutes Essen, Wein, persönliche Gastgeber und kleine Rituale schätzen. Für Workation ist sie ideal, wenn man ruhig arbeiten möchte, aber trotzdem nicht das Gefühl haben will, den ganzen Tag im Zimmer zu sitzen.
Wer viel Animation, große Hotelausstattung, maximale Anonymität oder ein klassisches Wellness Resort sucht, wird vermutlich woanders glücklicher.
Wer aber ein Haus sucht, das gehoben ist, ohne kühl zu sein, familiär, ohne aufdringlich zu werden, und besonders, ohne sich wichtig zu nehmen, ist hier ziemlich richtig.
FAQ:
Ist die Pension Leuchtenburg gut für eine Workation geeignet?
Ja, besonders wenn du ruhig arbeiten und danach ohne großen Aufwand direkt an den See möchtest. Die Atmosphäre ist entspannt, die Zimmer sind ruhig und der private Seezugang macht kleine Pausen zwischendurch sehr einfach.
Hat die Pension Leuchtenburg einen privaten Seezugang?
Ja. Die Pension hat ein eigenes Seegrundstück am Kalterer See, das nur wenige Schritte vom Haus entfernt liegt und für Gäste zugänglich ist. Dort gibt es Liegen, Trustbar, Boote und direkten Zugang zum Wasser.
Was macht die Pension Leuchtenburg besonders?
Die Mischung aus historischem Haus, modernem Design, persönlicher Gastgeberkultur, regionalem Essen und privatem Seezugang. Es fühlt sich hochwertig an, aber nicht steif oder distanziert.
Was kann man rund um die Pension Leuchtenburg unternehmen?
Direkt in der Nähe bieten sich Spaziergänge am Kalterer See, die Rastenbachklamm, die Ruine Leuchtenburg, Bootfahren, SUP, Yoga, Eisbaden, Weinproben und Ausflüge nach Kaltern oder Bozen an.
Für wen ist die Pension Leuchtenburg ideal?
Für Paare, Ruhesuchende, Genussmenschen und alle, die kleine persönliche Unterkünfte mit Charakter mögen. Auch für eine ruhige Workation in Südtirol ist die Pension sehr passend.
Unser Fazit: familiär, hochwertig und sehr schwer wieder zu verlassen
Die Pension Leuchtenburg war für uns einer dieser Orte, bei denen man erst beim Abreisen merkt, wie sehr man angekommen war.
Vielleicht lag es am Blick aus dem Zimmer auf See und Berge. Vielleicht am Sprung ins Wasser zwischen zwei Arbeitsblöcken. Vielleicht an der Dicken Berta, am regionalen Eis aus der Trustbar, am Winzeraperitivo oder an den Abenden am See. Wahrscheinlich war es die Mischung.
Die Leuchtenburg fühlt sich familiär an. Das war auch mein spontanster Satz zu diesem Aufenthalt. Familiär, aber nicht einfach. Hochwertig, aber nicht steif. Modern, aber nicht glatt. Ein altes Haus mit Seele, geführt von Menschen, die Lust haben, daraus einen Ort zu machen, an dem andere sich wirklich wohlfühlen.
Für eine Workation am Kalterer See ist das ziemlich nah an perfekt. Nicht, weil man dort alles erlebt. Sondern weil man merkt, dass man gar nicht so viel braucht.
Ein ruhiges Zimmer. Gutes Essen. Menschen, die mitdenken. Einen See vor der Tür.
Und vielleicht eine Wasserhängematte für die Mittagspause.
Corinna
Wir sind Corinna & Marcus und draußen unterwegs, wann immer es geht. Für MyBoardingpass schreiben wir über Reisen in den Norden, Outdoor-Erlebnisse und Abenteuer, die nicht laut sein müssen, um in Erinnerung zu bleiben. Als Autoren bringen wir immer wieder Eindrücke von unseren eigenen Touren ein: Von bodenständigen Reisen bis hin zu einem Mix aus Abenteuer und Wellness. Alle Beiträge basieren auf persönlichen Erfahrungen und einem hohen Anspruch an Authentizität und Qualität. Denn Abenteuer sieht für jede Person anders aus. Unsere Texte sollen Einblicke geben, ohne zu bewerten oder vorzugeben, was richtig oder falsch ist. Abseits des Blogs berichten wir auf Instagram unter @Kveikjan regelmäßig über unsere Reisen und das Unterwegssein draußen.
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